Ab in die Wildnis
Donnerstag, 26.01.2012 von malo | Eingestellt in ReisetippsJeep-Safaris und Dschungel-Wanderungen auf Sri Lanka ergänzen immer mehr die klassischen Angebote wie Tempeltouren und Strandurlaub.
Noch sind Namen wie Yala, Udawalawe und Kumana ziemlich unbekannt in der touristischen Welt. Dabei sind das nur 3 von insgesamt knapp 80 Naturschutzgebieten auf Sri Lanka. Sie locken immer mehr Besucher auf die für ihre Tempel und Teeplantagen bekannte Insel im Indischen Ozean. Zwar steckt die touristische Infrastruktur in den meisten Parks noch in den Kinderschuhen, doch seit dem Ende des jahrzehntelangen Bürgerkriegs am 19. Mai 2009 steigt die Bereitschaft der Hotelbranche, sich zu engagieren. Auch immer mehr deutsche Reiseveranstalter nehmen die Naturparks in ihre Rundreisen auf.
Leoparden in freier Natur
Der Yala-Nationalpark an der Südküste, mit 1250 Quadratkilometer der größte der Insel, gehört schon fast zum Pflichtprogramm von Rundreisen der großen Veranstalter. Er ist fast so groß wie die kanarische Insel Gran Canaria Sei es die „Sri Lanka Classic“ von Meier´s Weltreisen oder „Naturpfade“ von Tischler Reisen. Weite Teile des Nationalparks erinnern an afrikanische Savannen. Es gibt Monsunwälder, Flüsse, kleine Seen und Tümpel. Yala ist die Heimat von über 30 Säugetierarten, darunter Elefanten und die sogenannten Sri-Lanka-Leoparden, die vom Aussterben bedroht sind. Zu entdecken sind auch über 130 Vogelarten.

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