Reisebericht meiner Thailand Rundreise vom 19.10.2009 bis 02.11.2009
Sonntag, 22.11.2009 von Benjamin | Eingestellt in Auf Tour, Reiseberichte, ThailandMeine Reise begann kurz nach 22:15 Uhr mit dem Flug von München nach Bangkok über Dubai. Es war mein erster Flug mit der Airline Emirates.
Zur Airline selbst kann ich nur sagen, dass diese mit Recht zu einer der besten gehört. Das Entertainment an Bord, der Service, das Essen und der Sitzkomfort sind wirklich beeindruckend. Hier können sich andere Airlines gerne noch etwas abschauen.
Nach 5 Stunden Flug sind wir in Dubai angekommen, hier hatte ich einen ca. 3 stündigen Aufenthalt und somit genügen Zeit mich ein wenig umzuschauen. Leider hat man von Dubai selbst nichts gesehen, dafür ist der Flughafen bzw. das Übergangsterminal für Weiterflüge schon sehenswert. Das Terminal besteht aus einer ewig langen Einkaufsmeile mit hochwertigen Geschäften.
Nach zahlreichen Designer und Schmuckläden war es dann auch wieder soweit um für die restlichen 5 Stunden Flug einzuchecken. Nach insgesamt 10 Stunden Flug bin ich am eigentlichen Ziel Bangkok angekommen.
Da Thailand ein noch unberührtes Gebiet für mich war, hatte ich den ersten Transfer ins Hotel schon vorab in Deutschland gebucht. Dies hat mir nach dem langen Flug den Einstieg ziemlich erleichtert. Der Transfer vom Flughafen ins Zentrum nach Bangkok dauert ungefähr 45 Minuten, je nach Verkehrslage. Man sollte aber unbedingt etwas mehr Zeit einplanen weil zu gewissen Zeiten (eher Abends und in den Nachtstunden) der Verkehr drastisch zunehmen kann. Für eine Strecke die heute 20 Minuten dauert kann man morgen 2 Stunden brauchen.
All diejenigen die auf eigene Faust nach Bangkok möchten so gibt es momentan zwei Varianten. Die dritte Möglichkeit „Skytrain“ wird voraussichtlich Anfang 2010 in Betrieb genommen. Leider kann ich hierzu keine Informationen geben.
Nun zu den anderen zwei Varianten. Der schnellere und bequemere Weg ist mit dem Taxi hierfür nicht mehr als 400 Baht zahlen. Es kommt auf den Wechselkurs an, aber ungefähr entspricht das 8-10 €. Der etwas langsamere aber günstigere (2-4 €) Weg ist mit dem Bus. Hier sollte man aber bedenken, dass dieser ins Zentrum fährt, und man von dort aus ebenfalls noch ein Taxi oder Tuk Tuk zum Hotel benötigt. In Bangkok fährt man kürzere Strecken von 2-3 Kilometer am besten mit dem Tuk Tuk. Auch hier immer handeln!!!

Für alle Thailandneulinge stellt sich zuerst die Frage, wie die anstehende Thailandreise gebucht werden soll. Sowohl die Individual- als auch die Pauschalreise haben Ihre Vor- und Nachteile. Die meisten Thailandurlauber nutzen den Service, der Ihnen von einem der deutschen Reiseveranstalter angeboten wird. Hier bekommt man Komplettreisen, die alle Transfers, die Flüge und natürlich die Hotels enthalten. Oft gibt es auch Bausteinmodule die Erweiterungen um Ausflüge oder mehrtägige Rundreisen ermöglichen und damit ein recht individuelles Programm zulassen.
Für alle die das erste Mal nach Thailand reisen, oder diejenigen die sich hauptsächlich der Entspannung und dem Nichtstun widmen möchten, ist dies auch unbedingt der empfehlenswertere Weg seine Thailandreise zu buchen.
Die Hotelpreise sind bei den Anbietern oft erheblich günstiger, als wenn der Thailand Neuling versucht vor Ort das gewünschte Zimmer zu buchen. Sollten trotzdem Probleme auftreten oder es zu Verständigungsschwierigen kommen, so kann die örtliche Reiseleitung meist vermitteln und helfen.
Für all diejenigen die lieber unabhängig und ungebunden sind oder sich gut mit Händen und Füssen unterhalten können und bereit sind, ein wenig Zeit in Planung zu investieren, gibt es auch die Möglichkeit der Individualreise. Auch die Vorortbuchung des Hotels ist natürlich möglich, jedoch ist dies für Thailandanfänger ohne Grundkenntnisse der Sprache nicht unbedingt ratsam. Es gibt in den meisten Hotels (0-4 Sterne) mehrere Preislisten, eine für Touristen, und eine für Einheimische. Transfers sind meist recht einfach zu organisieren und das Verkehrssystem ist gut ausgebaut, dennoch sollte man einiges an Zeit für die Beschaffung des entsprechenden Transportmittels einplanen und zusätzlich über ein wenig Verhandlungsgeschick verfügen. In fast allen Hotels ist die Buchung von Transfers möglich aber zu recht überhöhten Konditionen.
Herumreisen ist in Thailand sehr angenehm, da wie bei allem im thailändischen Alltagsleben sicherlich keine übertriebene Eile aufkommt.
Unsere Schnell Schnell Mentalität ist für die hiesigen Bewohner fremd, überflüssig und nicht verständlich. Bei den hohen Temperaturen tut man gut daran sich am Tempo der Einwohner zu orientieren.
Alle Städte und Regionen werden fast stündlich von Bangkoks 3 Busbahnhöfen angefahren. Eine andere Alternative zum Bus fahren ist noch die Weiterreise per Flugzeug. Das Königreich Thailand verfügt ebenfalls über ein gut ausgebautes Inlandsflugnetz mit dem man die Weitereise nach Phuket, Koh Samui oder Chang Mai antreten kann.
Klima:
In Thailand gibt es drei verschiedene Jahreszeiten:
November-Februar: etwas kühler aber trocken, im Süden Temperaturschwankungen
März – April: Heiß und feucht, angenehm in den traditionellen Badeorten an der Küste.
Mai-Oktober: Regenzeit (Koh Samui ausgenommen)!
Das Wetter in Thailand lässt sich aufgrund der Ausdehnung des Landes nur schwer pauschal beschreiben. Da die Zeiten für die jeweiligen Regenzeiten, in den Regionen sehr stark voneinander abweichen. Bei der Planung Ihrer Thailandreise sollten Sie deshalb Rücksicht auf unterschiedliche Klimazonen nehmen. In der Regenzeit, die etwa in der Zeit von Mai bis Oktober dauert, kann es zu teils schweren Niederschlägen kommen. Die beste Reisezeit für die Regionen Bangkok, Golf von Siam, Phuket oder der nördliche Teil um Chiang Mai ist zwischen November bis April. Eine eigenständige Klimazone befindet sich im südlichen Golf um Koh Samui, wo das ganze Jahr über fast gleichmäßig verteilt Regen fällt, zwischen den Monaten Oktober bis Dezember jedoch verstärkt. Die beste Reisezeit für Koh Samui ist deshalb von Januar bis September.
In der Monsunsaison und vereinzelt auch unter dem Jahr kann die Strandnutzung und das Baden im Meer aufgrund von straken Strömungen oder hohen Wellen zum Teil nicht oder nur eingeschränkt möglich sein.
Gut zu wissen:
Beim betreten von Tempeln und sonstigen religiösen Stätten sollte auf angemessene Kleidung geachtet werden. Teilweise gibt es an manchen Tempeln die Möglichkeit zur Not gegen eine geringe Gebühr Klamotten auszuleihen. In Tempeln und in privaten Wohnungen stellt man die Schuhe am Eingang ab.

Derzeit sind Impfungen weder empfohlen noch vorgeschrieben. Man sollte sich dennoch vorab durch einen Reisemedizinisch erfahrenen Arzt beraten lassen. Die medizinische Versorgung im Lande ist besonders in Bangkok und in den großen Touristenzentren gut, auf dem Land entspricht sie teils jedoch nicht europäischen Standard.
Über Diebstahl, Raub oder gar noch Schlimmeres sollte man sich keine großen Sorgen machen, aber dennoch ein wachsames Auge haben.
Die Kriminalität gegenüber Touristen und Besuchern ist im Vergleich zu anderen Reiseländern ausgesprochen gering. In den Touristenzentren wie Phuket, Pattaya, Koh Samui usw. gibt es speziell für Besucher die “Touristpolice”, die in allen zweifelhaften Fällen hinzugezogen werden sollte, auch wenn die “normale” Polizei schon vor Ort ist.
Die Touristenpolizei ist ausschliesslich für Streit- oder Problemfälle zwischen Touristen und Thais zuständig. Hier spricht man sogar englisch was die Kommunikation erheblich erleichtert. Die “normale” Polizei hat in Thailand wesentlich weitergehende Rechte und nutzt diese gelegentlich auch aus. Drogendelikten werden in Thailand stark geahndet und verfolgt. Auf den Besitz und vor allem Handel grösserer Mengen Drogen (nicht nur harte) steht immer noch die Todesstrafe, und der Polizist hat das Recht (bei Gefahr im Verzug) diese auch auszuführen.
Das Wort „Nein“ sprechen Einheimische der Höflichkeit kaum aus, Man lächelt, erfindet Ausreden, gibt aber keine negative Antwort. Dies kann zu Missverständnissen führen. Falls es Anlass zu Beanstandungen oder Konflikten gibt, so hat man bessere Aussichten auf schnelle Abhilfe, wenn man Beschwerden ruhig und gelassen vorträgt.
Bangkok und Umgebung:
Mein erster Tag begann früh morgens mit einer Tempel und Stadtbesichtigung. Hier werden die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der liegende Buddha oder der Königspalast angefahren und besichtigt.
Dieser ist noch heute das prachtvolle Herz der Stadt, steht aber ebenso im Gegensatz zur modernen Skyline wie der Bettelmönch zum Geschäftsmann in Nadelstreifen. Nach der Tempelbesichtigung ging es weiter in Richtung des Flusses Chao Phraya. Noch immer stellt der Fluss die Lebensader der Stadt dar, einer Stadt, in der die gesellschaftlichen und kulturellen Gegensätze zwischen Tradition und Moderne kaum größer sein könnte. Mit dem Boot ging es dann entlang des Flusses in Richtung Stadtrand. Abseits der typischen Touristenpfade ermöglicht diese Tour einen Einblick in das reale Umfeld und Alltagsleben der Thais. Kaum vorzustellen das dieser Teil noch immer zu der sonst so hektischen Stadt Bangkok gehört. Nichts erinnert an die überfüllten Strassen auf denen sich Autos, Taxis, Tuk Tuks, Busse und Motorräder drängen. Es ist fast wie in den zahlreichen Tempelanlagen und Schreinen in denen die Zeit still zu stehen scheint. Kaum wieder an Land ist man umgeben von fliegenden Händlern und kleinen Einkaufsständen die im Gegensatz zu den glitzernden Shoppingmalls stehen. Überall findet man Garküchen und gleich um die Ecke ein trendiges Gourmet Restaurant. Bars und Nachtleben das wahlweise schrill und laut oder eher als gediegenes Event. Wer ein wenig mehr Zeit hat und in Bangkok als Entspannung vom städtischen Trubel hin und wieder die sportliche Abwechslung sucht, kommt auch in der Millionenstadt auf seine Kosten. Neben dem aktiven Sport kann man in Bangkok auch passiv sportliche Höchstleistungen genießen: Eine besondere Attraktion sind zweifellos die Thai-Box-Veranstaltungen im Lumpini Boxing Stadium oder Ratchadamnoen Boxing Stadium. An meinem einzigen Abend ließ ich es mir selbstverständlich nicht nehmen die Stadt zu erkunden. Im Amüsier-Viertel Patpong lockt der Nachtmarkt mit allen erdenklichen Waren und Konsumgütern. Nach Sonnenuntergang schlägt hier die Stunde für alle Schnäppchen- und Souvenirjäger. Neben Nachtclubs und Go-Go-Bars zieht eine bunte Szene der Bars, Discotheken und schrägen Clubs unternehmungslustige Nachtschwärmer an. Bangkok reiht sich ein in Metropolen wie New York oder London und gilt mittlerweile als das unangefochtene Trendrevier Südostasiens. Oft sind es dabei die Grenzgänge zwischen westlicher und fernöstlicher Kultur, die den besonderen Reiz ausmachen. Bangkok ist eine Weltstadt, Hauptstadt, Königsstadt, Tempelstadt, Millionenstadt: Bangkok hat viele Gesichter. Sie ist eine pulsierende Metropole und zugleich historischer Mittelpunkt des Landes. Zusammenfassend lässt sich sagen, es gibt eigentlich nichts, was es in Bangkok nicht gibt.
Koh Samui:
Nach einem erlebnisreichen Tag in Bangkok ging meine Reise weiter und es hieß Koffer packen den mein Flug nach Koh Samui wartete schon. Nach knapp 1 Stunde Flug landete ich dann auf dem recht überschaubaren Koh Samui Airport.
Ich war überwältigt von der Schönheit und Ruhe die diese Insel ausstrahlt. Es ist beeindruckend wie extrem der Unterschied zwischen Bangkok und Koh Samui ist. Hier spürt man gleich nach Ankunft die gelassene Atmosphäre und Urlaubsstimmung. Es fängt schon am Flughafen an, der vom Optischen und vom Menschenaufkommen eher einem Check In im Hotel gleicht. Für alle Individualreisenden gibt es hier die Möglichkeit mit dem Minibus in sämtliche Richtungen der Insel zu gelangen. Dies ist wesentlich günstiger wie ein Taxi. Der Transfer vom Flughafen nach Chaweng dauert ungefähr 45 Minuten.
Da dies mein erster Aufenthalt mit zwei vollen Tagen an einem Ort war, fing ich nach Ankunft im Hotel damit an meine Route für die kommenden Tage zusammenzustellen. Für den morgigen Tag buchte ich bei der Reiseleitung einen Ausflug mit einigen Highlights die Koh Samui zu bieten hat. Den restliche Tag nutzte ich dann zum relaxen am Pool und dem schneeweißen Sandstrand.
Bewertungen zu den einzelnen Hotels folgen in den kommen Tagen! Diese sind dann unter dem Link http://www.tce-reisen.de/hotel zu finden.
Am nächsten Tag wurde ich dann vom Hotel abgeholt und zum Sammelpunkt ins Camp „Island Safaris“ gebracht. Hier wartete schon der Tourguide Thomas auf mich. Der Ausflug begann mit einer traditionellen Thai-Box Show, gefolgt von einer Elefanten und Affenshow. Hier erfuhr und sah man die Trainingsmethoden und viele Hintergrundinformationen zu den einzelnen Shows. Die nächste Station führte uns in den Süden nach Koh Samui, genauer gesagt in die Bucht von Bang Kao. Hier wechselten wir dann unser Gefährt vom Jepp ins Longtailboot. Nach einer kurzen Fahrt hielten wir vor einer verlassenen Insel und legten dort einen Stopp zum Schnorcheln und Baden ein. Nach beeindruckenden 30 Minuten unter Wasser ging es dann zurück ans Festland wo wir unsere Tour in Richtung Landesinnern fortsetzten. Der nächste Halt war schließlich der Wat Khun Aram „mumifizierter Mönch“. Es handelt sich hierbei um eine Tempelanlage mit einem Schrein auf dem wie der Name schon sagt ein „mumifizierter Mönch“ ausgestellt ist.


Von dort aus fuhren wir noch tiefer ins Innere der Insel zum Namuang Wasserfall 2. Dies ist der größte Wasserfall (80 Meter) auf Koh Samui und eine echte Touristenattraktion. Es gibt allerdings 2 Dinge die man Wissen sollte. In manchen Zeiten ist leider sehr wenig Wasser vorhanden und somit sieht der sonst so spektakuläre Wasserfall ein wenig enttäuschend aus und zweitens ist die Besichtigung des Wasserfalls nur mit einem knapp 15 Minuten Fussmarsch möglich, der es aber in sich hat. Unbedingt festes Schuhwerk mitnehmen, den es geht steil und steinig den Berg hoch.

Die vorletzte Station der Tagestour führte uns dann auf die höchste Erhebung der Insel (635 Meter) zum „Secret Buddha Garden“. Und keine Angst hier fährt der Jepp, man muss nicht die 635 Meter hochlaufen J. Meiner Meinung nach war dies das Highlight der Tour. Es handelt sich um einen verborgenen Buddha Garten der versteckt im Dschungel liegt. Es gibt mehrere Statuen, Tempel und Wasserfälle zu sehen, die von einem einzigen Mann in den letzten 20 Jahren erbaut worden sind. Der letze Stopp vor der Rückfahrt zum Hotel war der Aussichtspunkt von dem man einen atemberaubend schönen Blick über die Insel Koh Samui hatte.

Am zweiten Tag beschloss ich die Insel auf eigene Faust mit einem privaten Fahrer zu erkunden. Der erste von drei Punkten führte mich in die Bucht Boh Put im Norden der Insel. Hier ist das Zuhause von Koh Samui`s berühmtesten Denkmals, dem grossen Buddha. Die meisten Besucher kommen während ihres Urlaubs hierher, die blosse Größe und die Schönheit dieser bemerkenswerten Statue zu bestaunen. Sie ist mehrere Kilometer weit sichtbar, auch aus der Luft, wenn man einfliegt oder die Insel wieder verlässt. Die 15-Meter-hohe goldene Statue eines sitzenden Buddhas wurde gebaut, um Besuchern einen Platz zu geben, Buddha Respekt zu bezeugen. Als nächstes ging es wieder in den Süden in Richtung Lamai. Hier findet man das aus Postkarten bekannte Motiv des Großvaters und Großmuttersfelsen. Beim Anblick von Großvaters- und Großmutters Felsen am braucht man nicht viel Phantasie aufzubringen, um zu sehen, woher die Namen kommen. Der Geschichte nach handelt es sich um ein altes Paar, das einst hier gestrandet ist. Der letzte Stopp meiner Besichtigungstour ist ein echter Geheimtipp für alle Ruhesuchenden die in einer einmaligen Atmosphäre den Tag oder den Abend ausklingen lassen möchten. Es ging in den Jungle Club der hoch oben am Berg in der Nähe von Chaweng liegt. Es handelt sich hierbei um ein Bar und Restaurant mit kleinen Pavillons von der aus man einen unglaublichen Blick auf die Insel hat. Unbedingt noch eine Badehose einpacken, den außer den Pavillons gibt es noch einen Pool der ebenso eine wundervolle Aussicht bietet. Aber ich denke hier sagt das Bild mehr als 1000 Worte. Nach einigen Stunden und einem sehr guten Essen im Jungle Club ging es wieder zurück ins Hotel und es hieß wieder Koffer packen den die Reise geht weiter!!! Nächster Halt „Phuket“!!!


Phuket / Koh Phi Phi / Phang Nga:
Von Koh Samui aus ging es per Flugzeug in das knapp 1 Flugstunde entfernte Phuket. Hier ist alles etwas größer und im Vergleich zu Koh Samui doch wesentlich lebhafter. Mit seiner einmaligen, bergigen Landschaft und der üppigen, farbenprächtigen Vegetation, sowie den feinsandigen Sandstränden, gehört die Perle der Andamanensee sicher zu einem der schönsten Plätze Thailands. Aber das wissen sehr viele Touristen und die wilde Einsamkeit ist ab und zu etwas gestört. Aber wer sucht, der findet die kleinen einsamen Strände…. Das erste Mal in Thailand und dann gleich Phuket, ist für den Herzschwachen vielleicht etwas viel, aber nach einer Woche gewöhnt man sich, nach der Zweiten hat man richtig Spass und nach der dritten will man nie wieder nach Hause. Die Insel teilt sich in verschiedene Gebiete und Strände auf. Das eigentliche Leben spielt sich am Patong ab.
Hier gibt es die meisten Restaurants, Bars, Discos, Einkaufsmöglichkeiten, allerdings auch die meisten Touristen. An den südlich davon gelegenen Strandstädten Karon und Kata ist es eine Spur ruhiger. Meine Unterkunft war mitten im Zentrum von Patong. Der Transfer vom Flughafen dauert ungefähr 90 Minuten. Wie oben schon erwähnt ist Patong wirklich eine Geschmackssache, den hier ist Tag und Nacht für Unterhaltung gesorgt. Phuket ist mein zweiter Stopp mit noch mal zwei vollen Tagen um die Insel mit all seinen lohnenden Ausflugszielen zu erkunden. Da es in Phuket so viel zu sehen gibt aber meine Zeit recht begrenzt ist, und ich schon einige Tempel angeschaut hatte, entschied ich mich gegen die klassische Inselrundfahrt und deshalb für die naheliegenden Inseln und seine Naturschönheiten.
Der erste Tag auf Phuket begann mit der Abholung vom Hotel und Fahrt zum südlich gelegenen Hafenpier. Von dort aus fuhren wir mit dem Speedboot zu den ca. 40 Kilometer entfernten Koh Phi Phi Inseln. Hier hat die Natur ihrer Kreation freien Lauf gelassen. Bizarre Kalksteingebilde, imposante Steilküsten und feinsandige Inseln mit glasklarem Wasser. Boote sind die meistgenutzten Fortbewegungsmittel, die Fischer fungieren quasi als Taxifahrer und steuern die schönsten Ecken der Region mit den landestypischen Longtail Booten an. Und dann wäre da noch die Wunderwelt unter Wasser. Ein absoluter Traum!!! Der erste Halt unserer Tour war die Wikingerhöhle auf der Insel Phi Phi Leh. Die Höhle erinnert an eine riesige Kathedrale mit unzähligen Stalaktiten und Stalagmiten. Die Höhle erhielt Ihren Namen durch einige alte Felsmalereien die entfernt an Wikingerschiffe erinnern. Hier leben unzählige Schwalben, deren Nester zu bestimmten Zeiten für die Zubereitung chinesischer Schwalbennestersuppe geerntet werden dürfen. Die Erntehelfer klettern an abenteuerlichen Bambusleitern in schwindelerregende Höhen um an die Nester zu kommen. Diese sind nach Gewicht, wertvoller als Gold. Über den ganzen Tag verteilt wurden in den verschiedenen Buchten kurze Schnorchel und Badestopps eingelegt um die unglaubliche und wundervolle Unterwasserwelt zu bestaunen. Das Highlight der Tour war der Stopp am Maya Beach. Bekannt wurde diese Bucht durch den Hollywoodblockbuster „The Beach“. Nach 30 Minuten auf den Spuren von Leonardo Di Caprio ging es weiter auf die Hauptinsel Phi Phi Don Island, hier bat sich die Gelegenheit eine längere Zeit am Strand zu entspannen oder die Unterwasserwelt zu erkunden bevor es wieder zurück in Richtung Phuket Festland und dem Hotel ging.


Am zweiten Tag wurde ich ebenfalls vom Hotel abgeholt und zum nördlichen Hafenpier gebracht. Hier ging es mit dem Boot in Richtung Phang Nga Bucht die durch Ihre sonderbare Natur und den ausgewöhnlichen Felsformationen wie dem „James Bond Felsen“ bekannt wurde. Die Tagestour bestand aus drei Stopps bei unterschiedlich großen Felsen die im inneren eine einsame und unberührte Lagune hatten. Mit kleinen Kanus ging es durch ca. 200 Meter lange, dunkle Tunnel die am Ende diese Lagunen ans Tageslicht brachten. Hier schien die Zeit still zu stehen. Mit den Kanus ging es vorbei an riesigen Felsbergen, einen dichten Mangrovendschungel und wilden Affen. Diesen Ausflug kann ich nur empfehlen, denn er bietet eine unvergleichliche Naturschönheit die man nicht so schnell vergisst. Nach wunderschonen Stunden zwischen unglaublichen Felsen und einsamen Buchten hielten wir noch auf einer kleinen verlassenen Insel zum Schnorcheln und Baden, bevor es zurück in Richtung Phuket ging. Nun hieß es wiedermal Koffer packen, denn am kommenden Tag geht die Reise weiter. Nächster Halt „Khao Lak“!!!


Khao Lak:
Früh morgens ging es mit dem öffentlichen Bus zum Busbahnhof nach Phuket Town. Von dort aus fuhr mein Bus ins 3 Stunden entfernte Khao Lak. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr gut ausgebaut und unglaublich günstig. Für die Strecke von Phuket „Patong“ nach Khao Lak habe ich umgerechnet 3-4 € bezahlt. Khao Lak war zusammen mit Koh Phi Phi die sicherlich am meisten vom Tsunami zerstörte Region in Thailand. Aber der unendliche Fleiss der dort lebenden Thais und natürlich auch die grosszügigen Spenden haben das schier Unmögliche möglich gemacht und Khao Lak erscheint heute noch viel schöner als vor den Zerstörungen. Die Frage vieler Besucher, ob man dort denn wieder hingehen könnte kann ich nur mit einem ganz kräftigen JA beantworten. Kilometerlange feinsandige, palmgesäumte Strände, die noch die nötige Ruhe bieten und eine atemberaubende Landschaft die sich inzwischen auch vom Tsunami erholt hat. Nur dem Besucher der intensiv sucht, wird es gelingen noch die eine oder andere Spur zu finden.
Da ich leider nur einen Tag in Khao Lak hatte viel mir die Auswahl des Ausflugs nicht leicht. Geplant war die Besichtigung der Unterwasserwelt oder ein Ausflug auf die Similan Islands oder die Surin Inseln die für Taucher ein unverzichtbarer Bestandteil eines Khao Lak Urlaubes ist. Doch leider war dieses nicht möglich da diese zu jener Zeit geschlossen sind. In den Monaten Mai bis Oktober sind die Inseln geschlossen um somit die Natur zu schonen. Ab dem 01.11 ist es dann möglich Ausflüge zu den Similan Islands zu buchen. Da es leider noch zu früh für einen Ausflüg zu den Similan Islands war, fiel die Entscheidung auf einen Ausflug in den Khao Sok Nationalpark.
Im Khao Sok Nationalpark angekommen, begann die Tour mit einer 1 stündigen Kanufahrt durch dichten Regenwald, Mangrovenwälder und hohen einzigartigen Felsformationen. Mit etwas Glück kann man Schlangen, Affen, Frösche, Echsen und Vögel entdecken und beobachten. Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füssen hatten ging es nach einer kleinen Stärkung am Fluss weiter an in Richtung Elefantencamp.. Dort angekommen bat sich die wundervolle und definitiv lohnenswerte Möglichkeit auf Elefanten zu reiten. Auf dem Rücken beziehungsweise Kopf des Elefanten ging es durch den dichten Dschungel, durch enge Flüsse und einer sensationellen Natur zu einem Wasserfall der die Möglichkeit zum Baden bat. Auf der 2 stündigen Tour sieht und erlebt man unvergessliche Eindrücke die sich in jedem Fall lohnen. Zum Abschluss kann man seinen Elefanten noch mal ganz nah kommen und ihn füttern oder beim Baden zusehen. Nach einem wunderschönen Tag in Khao Lak wurde es wieder Zeit zu packen, denn es geht wieder weiter. Nächster Halt „Cha Am / Hua Hin“

Cha Am / Hua Hin:
Am nächsten Morgen machte ich mich auf zum Busbahnhof nach Khao Lak um dort einen Bus nach Bangkok zu erwischen. Dieser fährt nämlich vorbei an Cha Am / Hua Hin. Am Busbahnhof angekommen musset ich leider erfahren, dass alle Busse ausgebucht sind und keine Möglichkeit besteht heute mit den öffentlichen Bussen von Khao Lak nach Bangkok zu kommen. Ohne Hotel und mit etwas gedämpfter Stimmung machte ich mir Gedanken wie ich die gut 700 Kilometer heute noch ohne ein Vermögen bewältigen sollte. Doch was wäre das Land des Lächelns ohne seine Gastfreundschaft!!! Ein sehr hilfsbereiter Einheimischer gab mir den Tipp dass man den Bus vorab buchen muss und fuhr mich zu einem Reisebüro in Khao Lak. Und siehe da, es funktioniert. Ich musste zwar noch 6 Stunden warten doch es fuhr ein Bus heute noch nach Bangkok. Als Tipp… Für solche weiten Strecken unbedingt 24 Stunden vorher den Bus buchen!!! Mit meinem ganzen Gepäck ging es dann für die Wartezeit zurück ins Hotel, wo ich ebenfalls herzlich wieder empfangen wurde und mir für die Wartezeit ein Raum mit Dusche, WC usw. zur Verfügung gestellt wurde (Obwohl ich schon das Hotel verlassen hatte, ein ganz grosses DANKE dafür!). Nachdem ich noch ein wenig Zeit hatte entspannte ich noch am Pool.
Um 17 Uhr ging es dann los und ich konnte endlich meine Reise nach Cha Am / Hua Hin antreten. Die 10 Stunden Fahrt zogen sich zwar ewig, aber irgendwann ist man doch am Ziel und in der Nacht um 3 Uhr erreichte ich Cha Am. Die Badeorte Cha Am und Hua Hin an der Westküste des Golf von Siam haben eine lange Tradition und stehen für erholsamen Strandurlaub im gediegenerem Ambiente, und da es die letzte Möglichkeit zum Baden war bevor ich meine Heimreise antrete, habe ich diesen als reinen Erholungstag am Strand verbracht und meine Erlebnisse und Eindrücke Revue passieren lassen. Man war ja schließlich in Thailand und muss Sonne tanken für die daheimgebliebenen.

Die königliche Sommerresidenz ist nicht nur für europäische Touristen ein wunderschönes Reiseziel, sondern sie dient auch vielen wohlhabenden Einwohnern der Metropole Bangkok als Kurzurlaubsziel am Wochenende. Hier geht alles ein wenig ruhiger zu als in den Hochburgen des Tourismus wie Pattaya oder Phuket, aber die Stadt und Ihr wunderschönes Umland hat sehr vieles zu bieten. Das Zentrum thailändischer Kultur ist Hua Hin sicherlich nicht, aber dennoch gibt es viele interessante Dinge zu entdecken und der Naturinteressierte wird in den zwei in der Nähe liegenden Nationalparks Kaeng Krachan und Khao Sam Roi Yo voll auf seine Kosten kommen. Positiv in Erinnerung habe ich die endlosen und zauberhafte Strände mit feinem weissen Sand und einer meist recht flach abfallenden Strandlinie. Selbst an den Hauptstränden wird man unter der Woche kaum jemals das Gefühl haben in einem Touristengebiet zu sein. Als Nachteil empfand ich, dass man in den meisten Hotels auf ein Taxi angewiesen ist um in eine der Städte zu gelangen. Dies sollte man definitiv ins Budget mit einplanen. Das tobende Nachtleben gibt es zwar nicht, aber der Nachtmarkt und die umliegenden Lokale bieten ein wenig Abwechslung, es gibt vereinzelt ein paar Discotheken und Bars um auch am Abend nicht zu vereinsamen.
Nach einem entspannten Tag in Cha Am, hieß es das letzte mal Koffer packen. Endstation „Bangkok“.
Früh morgens fuhr ich von Hua Hin in das 3 Stunden entfernte Bangkok das ich zum Glück schon am Anfang meiner Reise kennenlernen durfte. Das hat mir die letzten paar Stunden vor dem Rückflug wirklich Stress erspart, weil ich mich ein wenig auskannte. Ich hatte meinen letzten Check-In in einem Hotel in Bangkok um mich dort noch mal frisch machen zu können und meine Koffer zu verstauen.
An meinem letzten Abend in Thailand wollte ich unbedingt noch mal in das Baiyoke Hotel. Dies ist das höchste Gebäude Thailands und besitzt eine Aussichtsplattform von der man die 360° Aussicht über ganz Bangkok genießen kann. Wirklich beeindruckend!!! Zum Abschluss fuhr ich noch mal auf den Lumphini Nachtmarkt um die letzten Geschenke für daheim und mich J einzukaufen.

Schlussendlich ging es dann um 02:25 Uhr zurück mit der Emirates über Dubai nach München.
Fazit:
Eigentlich gibt es nicht viel zu sagen. Ich könnte Stundenlang über Thailand erzählen und schwärmen aber all das kann nicht annähernd meine durchweg positiven und schönen Eindrücke wiederspiegeln. Man MUSS Thailand einfach selbst erleben!!! Selbstverständlich gab es schönere Orte als andere und das eine oder andere bessere Hotel, aber mit ein wenig Vorbereitung und einer guten und kompetenten Beratung werden auch Sie Thailand mit einem Lächeln betreten und auch wieder mit einem Lächeln und vielen wundervollen Eindrücken verlassen. Ich als Ihr Reiseprofi kann Ihnen nur zu 100 % empfehlen selbst einmal Ihre Erfahrungen zu sammeln, und Sie werden sehen es wird auch Sie verzaubern.
You must be logged in to post a comment.