Anreise:
Der Transfer vom Flughaben dauert ganze 1,5 Stunden. Diese Zeit kommt einen zwar lange vor, allerdings bekommt man dafür eine Rundfahrt mit vielen Ausblicken auf die Insel geboten. Daher ist diese Fahrt doch recht schön.
Beim Hotel Elioula wird man sich schnell heimisch fühlen, da es ein familiäres Hotel ist. Alleine schon die Außenanlage glänzt mit schönen Pflanzen und einen Pool. Das Hotel selbst ist nett anzusehen und wird sehr gut gepflegt.
Die Lage des Hotels ist für Famillien auf jeden Fall sehr gut. Kinder dürfen eine Kartbahn und eine Minigolfanlage genießen, nicht weit vom Hotel entfernt. Der Strand ist ebenfalls schnell zu finden, man läuft so ca. 5 Minuten. Der Strand ist recht interessant, weil er nicht nur aus Sand, sondern auch aus Kieseln besteht. Das Wasser selbst ist klar und sauber, mehr kann man sich für den Strandurlaub kaum wünschen.
Auch hier eine schlechtere Bewertung. Von einer Familie geführt, die auch gerne mit den Gästen redet, aber wenig für die Gäste tut. Für alles muss der Urlauber bezahlen, alleine für die Klimaanlage zahlt man 7 Euro, was schon richtig teuer ist. Die Liegen am Pool, wie auch die Snacks auf der Hotelterrasse waren hingegen wieder ganz günstig, aher auch die mittlere Bewertung. Für Kinder ist es wohl ärgerlich, dass es auf den zimmern keinen Fernseher gibt.
Leider kann man dem Hotel für die Gastronomie keine bessere Bewertung geben. Wir haben Halbpension gebucht und mussten das Essen, was uns serviert wurde. Es gab zwar ein Büfett, was aber sehr ärmlich ausfiel. Da wir mit Kindern im Urlaub waren, mussten wir oft noch mit ihnen essen gehen, da sie mit den Hotelmahlzeiten nicht zufrieden waren. Was sehr unverschämt ist und meiner Meinung gar nicht geht, ist die Tatsache, dass man sein Tablett selbst wegräumen muss. So etwas habe ich im Urlaub noch nie erlebt, dadurch fühlt man sich eher wie in einer Kantine. Beim Frühstück kann man sich gerade einmal auf den Kaffee oder Kakao freuen. Am Abend hat man zwar die Wahl zwischen 2 Menüs, aber alles schmeckt so, als stamme es aus der Dose. Schlechtes Essen und noch schlechterer Service in diesem Bereich.
Die Zimmer sind eigentlich recht nett eingerichtet, aber leider stimmt es mit der Sauberkeit und dem Zimmerservice überhaupt nicht. Die Putzfrau kommt nur ein einziges Mal, wenn man sie dann nicht in das Zimmer lässt, wird man sie erst am n%C3¤chsten Tag sehen. Das alleine ist schon unverschämt, in anderen Hotels ist dieser Service ganz anders. Die Reinigungsfrau macht nicht wirklich richtig sauber, sie bringt neue Handtücher, schüttelt die Betten auf und putzt kurz durch den Raum. Alles oberflächliche Arbeiten, die man auch sehen kann. Ein sauberes Zimmer ist etwas anderes.
Die Note 4 rechtfertigt sich durch den Strand, der mit Kieseln und Sand versehen ist. Dies ist für viele Menschen nicht so angenehm, vor allem für Kinder, die gerne Sandburgen bauen. Dafür gibt es aber viele Liegen, einen Souveniershop und sogar eine Taverne. Abzug dann aber wieder, wegen der fehlenden Toiletten. Das Dorf Lardos ist ebenfalls recht schnell zu erreichen, allerdings muss man dafür auf einer Hauptstraße laufen. So hat man nicht gerade einen schönen Ausblick auf die Natur. Wer auf sein Geld achten muss, hat dafür in dem Dorf viele günstige Möglichkeiten Essen zu gehen. Im Hotel selbst kann man Pool und Billiard genießen.Sylvia Stickel