Anreise:
Schon bei der Anreise gibt es das erste Abenteuer. Die wenigsten dürften bisher mit einem Schnellboot gefahren sein, mit welchem man von der Flughafeninsel bei Male zu seinem Hotel kommt. Die Fahrt dauert allerdings gute 50 Minuten. Abzüge gibt es für die Reiseleitung, die leider nicht allzu bemüht wirkte und Beanstandungen lediglich mit einem Nicken quittierte.
Das Hotel besteht aus 30 Doppelbungalow, die die Superior-Zimmer beherbergen, sowie einem zweistöckigem Gebäude, in welchem weitere sechs Zimmer (Standard) untergebracht sind. Ferner finden sich eine Rezeption und ein Restaurant. Ein kleiner Laden, wo es alles Nötige und Souvenirs zu kaufen gibt, rundet das Angebot ab.
Die Insel ist klein, um nicht zu sagen winzig, und in gerade einmal 10 Minuten umrundet. Oder vielmehr: könnte umrundet werden, wenn da nicht dieser abgetragene Strandabschnitt wäre, der ein Weiterkommen unmöglich macht. Daovn abgesehen ist diese Insel nur als traumhaft und typisch maledivisch zu bezeichnen. Schuhe braucht hier niemand.
Service im Eriyadu Island Resort:
Das Zimmer wurde 2x am Tag gereinigt, der Strand jeden Morgen gesäubert und frische Handtücher lagen stets bereit. Auch die Liegestühle wurden täglich abgewischt und mit einer sauberen Auflage versehen. Allerdings wirkte alles etwas geschäftsmäßig und manchmal fehlte ein bisschen Freundlichkeit.
Hier gibt es nun wirklich (fast) nichts auszusetzen. Ein reichhaltiges Buffet, naturgemäß mit vielen Fischgerichten, lässt keine Wünsche offen und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Im Zweifel findet sich immer ein Nudelgericht für denjenigen, dem sonst nichts zusagt. Geschmacklich auch alles sehr lecker, etwas wärmer hätte das Essen aber schon sein können.
Die Standard-Zimmer sind erwartungsgemäß eingerichtet, verfügen also alle über Dusche mit WC, Fön, Minibar, Telefon, Safe und Klimaanlage. Außerdem gibt es in jedem Zimmer einen Balkon oder eine Terasse. Zwar war das Zimmer immer sauber, die Möbel indes sind offensichtlich etwas in die Jahre gekommen und alles wirkte ein wenig verwohnt. Aber da man ohnehin die meiste Zeit am Strand verbringt, ist dies zu verschmerzen.
Freizeitgestaltung auf den Malediven heißt: dicke Bücher, die man schon immer lesen wollte, einpacken und ab an den Strand. Für sportlich Aktivere gibt es selbstverständlich eine deutschsprachige Tauchschule und auch als Schnorchler kommt man angesichts der atemberaubenden Unterwasserwelt voll auf seine Kosten.