Anreise:
Wir wissen von einigen fiesen Kniffen, die von tunesischen Htl.s mitunter anwenden, um ihre Gäste an der Nase herumzuführen. Beim Transfer übertreibt man ja gerne etwas und beruft sich einfach darauf, dass der Anreisetag nicht zur Erholung gedacht sei. Zu unserer Erleichterung sind wir nicht bei solchen Hochstaplern untergekommen und freuten uns stattdessen über eine kompetente Reiseleitung, mit der man sich auch ohne den üblichen Small Talk unterhalten konnte.
Architektonisch sollte ein tunesisches Htl. natürlich nicht nach einem klobigen Wolkenkratzer aussehen, der die ganze Urlaubsstimmung mit einem Mal wie ein Kartenhaus zusammenfallen lässt. Auf einem schönen Gelände thronte hier ein meisterhaft ausgeführter Komplex, aus dem wir am liebsten gar nicht mehr abgereist wären.
Den Strand von Djerba muss man einmal gesehen haben, man sich dort schon früh morgens niederlassen und den Tag langsam und ohne Stress vorüberziehen lassen. Vom Htl. ist er nur einen Katzensprung entfernt.
Man bekommt hier einiges geboten, hochqualitativer Service gehört ebenso dazu wie ein sinnvolles Unterhaltungsprogramm. Die Schichten des Personals waren immer angemessen, sodass hier nie jemand gestresst oder übermüdet war.
Von dem Essen werden wir unseren Nachbarn noch lange vorschwärmen, vielleicht kommen sie doch einmal mit uns in den Urlaub, wo wir ja diesmal so viel Glück mit dem Htl. hatten.
Wir haben leider kein Foto von unserem Ausblick, das annähernd so schön ist wie wir es vor Ort empfunden haben. Dafür haben wir viele Fotos von dem tollen Zimmer selbst, das endlich einmal alle unsere Ansprüche voll befriedigt hat.
Wir haben uns am liebsten am Strand aufgehalten, das war genau das Richtige für uns. Enrico Schuster