Anreise:
Waren bereits zweimal dort. Anreise über Puerto Plata mit 6 Stunden Transfer im Kleinbus. Fahrt ist nach dem ohnehin schon langen Flug etwas anstrengend, dafür wird man gleich mit der tropischen Landschaft und den karibischen Lebensumständen vertraut. Wer nach dem Flug nicht zu müde ist und den Transfer als eine Art Rundreise betrachten kann, hat davon noch echten Gewinn. Vom neuen Flughafen Samana dauert das Ganze nur noch eine Stunde und 30 Minuten bis zum Htl.. Reiseleitung hat sich 1x die Woche blicken lassen. Um sie anzutreffen, musste man teilweise mehrmals zur Rezeption. Karibische Gelassenheit kann hier eingeübt werden.
Es handelt sich um eine überschaubare, kleinere Anlage mit mehreren Häuschen in denen jeweils 4 Appartments untergebracht sind. Dadurch sehr schön individuell. In der Nähe des Restaurants gibt es auch 2 größere Gebäudekomplexe. Dort ist es abends evtl. etwas laut. Das Htl. steht unter italienischer Leitung. Der Eigentümer ist oft selbst anwesend und schaut für alles gut. Es geht in angenehmer Weise recht persönlich zu. Insgesamt ist die Anlage gepflegt. Es sollte einen jedoch nicht stören, dass ab und an für kurze Zeit der Strom ausfällt. Die gärtnerische gepflegten Grünflächen des relativ stark zum Meer abfallenden hängigen Geländes sind in sehr gutem Zustand. Besonders an Pool blüht es üppig. Zahlreiche Palmen sorgen für echtes karibisches Flair. Nachts verstärkt das Krillenkonzert diese Atmosphäre noch zusätzlich. Die Zimmer sind unterschiedlich in Qualität und Ausstattung. Wenn man nicht zufrieden ist, kann man ohne Probleme in ein anderes Zimmer bzw. Gebäude umziehen. Aufgrund des hängigen Geländes und die Wegeführung ist die Anlage nicht geeignet für Gehbehinderte oder Rollstuhlfahrer. Kinder sind willkommen. In der Anlage gibt es seit diesem Jahr zur Sicherheit nachts auch einen Wachschutz, was wir begrüßen.
Die Anlage befindet sich in einer kleinen Bucht. Sie wird über eine stark abfallende Straße, die von der Verbindungsstraße Samana/Las Galeras abgeht, erschlossen. Straßenlärm ist jedoch nicht zu hören. Die Anlage verfügt über einen ca. 100m langen eigenen Strand, der von Felsen eingesäumt und begrenzt ist. Spazierengehen am Strand ist daher nicht möglich. Der Strand wird von den meist wenigen Htl.gästen und spielenden einheimischen Kindern benutzt. Es herrscht im Meer dort oft eine ziemlich starke Brandung und man hat ggf. dadurch etwas Mühe in´s Wasser zu kommen, um schwimmen zu können. Reizvoll ist die Umgebung für diejenigen, die den Kontakt mit den Einheimischen nicht scheuen, etwas spanisch sprechen und sich die Wege beschreiben lassen. Die schönsten finden nur Insider. Ein kleiner Souvenierladen ist auf der Zufahrtsstraße gelegen. Günstige Einkaufsmöglichkeiten gibt es dann erst wieder im Ort Samana.
Service im La Tambora Beach Resort:
Die Zimmer werden täglich gereinigt. Die Bettwäsche wurde jedoch in drei Wochen nicht gewechselt. Handtücher täglich neu. Wasser und Strom kann schon auch ´mal ausfallen. Es geht sehr indivituell zu und man sagt einfach, was man wünscht. Die Wünsche werden größtenteils erfüllt. Ein Animateur spricht immer auch ausreichend Deutsch. Internetanschluss war gerade kaputt. Das Personal ist sehr freundlich, da bekommt man einfach gute Laune. Sie sind andererseits aber auch nicht aufdringlich. Direkte Kinderbetreuung gibt es keine. Der nächste Arzt ist in Samana, 30 Autominuten Entfernung. An der Rezeption werden auf Anfrage Motoräder und Autos zum Mieten vermittelt. Geldwechsel ist bei der Reiseleitung möglich.
Es gibt ein Restaurant mit Essen in Buffett-Form. Der Speiseplan variiert zwar nur leicht an den Tagen, aber es ist trotzdem ein sehr reichhaltiges Angebot. Empfehlenswert sind die Fischgerichte, weil völlig frisch und das vollreife Obst. Getränke werden serviert. Mixgetränke werden auch nach individuellen Wünschen hergestellt. Im Restaurant ist es sauber. Wasser in 0,5 Liter Flaschen kann man auch mit auf´s Zimmer nehmen. Trinkgeld wird keins erwartet. Bei der sehr höflichen und freundlichen Bedienung gibt man am Ende aber gern einen 5 Dollarschein der Bedienung. Tagsüber hat auch eine kleine Strandbar geöffnet, wenn genügend Gäste in der Anlage sind, wo man sich nette Trink mixen lassen kann.
Die Zimmer sind groß, haben alle Balkon oder Terrasse. In der ersten Etage gehen sie über 2 Ebenen. Es gibt eine etwas laute Klimaanlage (nicht benutzt) und einen gut funktionierenden Deckenventilator. Möbel ist teils leicht beschädigt und Duschen nicht vom Feinsten. Sehr schön ist der Balkon. Achtung, die Zimmer in Nähe des Restaurants werden manchen Abend laut beschallt. Da ist es das Beste, wenn man im Restaurant bleibt oder sich ein anderes Zimmer geben lässt. In Poolnähe kann es tagsüber laut sein, wenn die Animateure für sich die Musik laut aufdrehen.
Die Animateure geben sich große Mühe die Gäste gut zu betreuen, wobei es manchmal nicht ganz leicht ist zu erklären, dass man eigentlich seine Ruhe haben will. Sie organisieren Volleyballspiele, Tanzkurse für Merenque und Bachata, Lagerfeuer abends am Strand und verschiedenes mehr. In 2008 gab es jedoch kein festes Animationsprogramm mehr. Wir haben uns mit den Animatueren öfters einfach unterhalten (teils spanisch) und so etwas mehr die dominikanische Lebensweise kennengelernt, was sehr interessant war. Der Pool ist sehr sauber und meist wenig besucht, sodass man da durchaus auch liegen und schwimmen kann und man sich wie im eigenen Grundstück fühlt. Spezielle Einrichtungen für Kinder gibt es nicht.
Tipps:
Das Htl. ist gut als Basis für einige Ausflüge in die nähere Umgebung geeignet, insbesondere für Naturliebhaber. Da gibt es einen 1 Stunde entfernten traumhaften Wasserfall umgeben von übiger tropischer Vegetation. Wenn man die Htl.anlage oben an der Hauptstraße in Richtung Los Naranjo (rechts) verlässt und die Hauptstraße bis zur katolischen Gemeinde geht, biegt dort links ein Weg ab. Weiter geht es im Bach aufwärts. Achtung, der Bach ist auch die Wasch- und Badestelle der Einheimischen. Es ist auch eine Bergtour bei trockenem Wettermöglich. Hier geht man die Hauptstraße links und nach ca. 150m biegt man rechts ab zum ehemaligen Wasserwerk von Los Cacaos. Dann immer den Bach lang ca. 4 Stunden Weg (unbedingt ausreichend Trinkwasser mitnehmen) durch urwaldähnliches Dickicht und Baumfarnwald. Von oben hat man einen traumhaften Blick in Richtung Bucht von Samana und Insel Cajo Lavendato. Los Cacaos ist ein beschauliches ehemaliges Fischerdorf mit teils auch sehr ärmlichen Hütten. Man erreicht es auch in 2 Minuten über den Weg unmittelbar hinter dem Restaurant (Tor bei den Toiletten). Dort kann man ggf. den Männern beim Dominospielen zuschauen, oder den Fischern beim Netzeflickenden etc. Leicht zu erreichen ist die Stadt Samana (30 Min.), Las Galeras (1 h)und Las Terrenas über Samana(3 h) mit preiswertem Quaqua. Motorrattaxis können teuer werden, wenn man den Preis nicht vorher klar aushandelt, was schwieirg ist. Wer nicht individuell fahren möchte kann auch bei der Reiseleitung eine Reise buchen. Noch ein faszinierendes Naturschauspiel: Über der Anlage und dem Strand kreisen täglich Seeadler und lassen sich in den hohen Wipfeln der Kokospalmen nieder. Das Htl. ist für besonders aktive Gäste gut geeignet oder solche, die die ganze Zeit nur am Poll oder Strand liegen wollen.