Anreise:
Der Transfer von Flughafen zum Hotel und umgekehrt war okay. Der Bus von welchem wir abgeholt wurden, war leider schon etwas älter. Aber das ist ja in den südländischen Gegenden meistens der Fall. Zuverlässig wurden wir zum Hotel kutschiert. Vermisst haben wir eine Reiseleiterin, welche vorab vielleicht einige genauere Informationen für uns bereit hält. Der Busfahrer selbst sprach nur spanisch und wir kamen uns teilweise etwas hilflos vor, weil wir nicht wussten wohin wir müssen.
Bei der Anlage handelt es sich um eine relativ zentral gelegene Bungalowanlage. Leider ist diese Anlage wirklich schwer zu finden, denn es wurde über dem Eingang nicht einmal ein Namensschild angebracht. Die Anlage ist für Singles aber auch für Familien geeignet und macht wirkt auf den ersten Blick schon etwas älter. Trotzdem ist die Anlage ansonsten eigentlich eher gepflegt und in einem ordentlichen Zustand. Wer keinen übermäßigen Luxusurlaub erwartet, ist hier bestens bedient.
Die Anlage ist ziemlich zentral gelegen und in der nähe befinden sich viele Geschäfte und Restaurants, was leider auch die Lautstärke etwas negativ beeinflusst. Im Katalog war bei der Strandentfernung die Rede von 500m. Leider hatte sich vor Ort herausgestellt, dass man doch einen ziemlich weiten Fußmarsch vor sich hat, um zum ersehnten Badestrand zu gelangen, weshalb ich die Lage als eher ungünstig einstufen würde. Wir waren schon etwas enttäuscht von der Lage. Im Katalog wirkte diese wesentlich attraktiver.
Service im RIU Parque Cristobal:
Meine Ankunft auf Teneriffa erfolgte erst gegen Mitternacht. In Anlage wurden mir weder Getränke noch Speisen zur Verfügung gestellt. Diesen Service fand ich grauenhaft. Auch bei der Abreise, welche immerhin erst nach 11 Uhr war, bekam ich kein Frühstück.Die Bedienung im Restaurant war zwar immer freundlich, leider scheint die Anlage doch unter Personalmangel zu leiden.Die Reinigungskräfte engagierten sich je nach Tagesform positiv. Die Rezeptionsbedienung war unfreundliche. Abgesehen von der Landessprache, beherrschte das Personal leider kaum andere Sprachen.
Das Essen war überraschend gut und auch sehr abwechslungsreich. Einige Gerichte und Speisen waren nicht immer pünktlich und vollständig verfügbar. Ebenso das Geschirr und Besteck. Deshalb gebe ich hier auch einen Punkt Abzug. Das Obstangebot für diese Region fand ich persönlich okay. Die Getränke kommen leider meistens aus dem Automaten und schmecken nach purem Konzentratgemisch. Deshalb noch ein Punkt Abzug. Die Poolbar glänzte durch schlechte Abräumarbeiten und Cocktails aus Flaschen. Ich find es schlimm, dass man so was dann auch noch als Poolbar bezeichnet. Alle anderen Getränke wurden in kleinen, dünnen Plastikbechern serviert. Schade.
Die Zimmer der Bungalows und die Einrichtung waren in Ordnung. In den ersten Tagen roch es leicht unangenehm. Durch mehrfaches Lüften verschwand der Geruch aber schnell. Die Bungalows waren halt eher zweckmäßig eingerichtet. Für Urlauber, welche hier hauptsächlich die Schlafmöglichkeit suchen, ist die Anlage mit den Bungalows wirklich ausreichend. Ich hatte einfach etwas mehr erwartet. Der Bettwäsche- und Handtuchwechsel war okay. Leider war der Mietsafe mit 36 Euro für 14 Tage ganz schön happig.
Das Unterhaltungsangebot war leider wenig abwechslungsreich, wenn es denn vorhanden war. Das Animationsteam war langweilig, planlos und hatte wenig Ideen. Die gespielte Musik war eher nervig und viel zu laut. Die Anlage verfügt über ein zu geringes Angebot an Sonnenschirmen, sodass zeitweise selbst die Entspannung nicht möglich war. Die Sonnenliegen waren komplett an Ketten gelegt. Der Strand war zwar ganz schön, aber einfach zu weit weg und dann leider auch viel zu überfüllt. Janin G.