Anreise:
Vom Flughafen aus fahren Shuttlebusse oder man mietet wie ich gleich einen Leihwagen.
Optisch fühlt man sich im Saint Andrews in eine andere Zeit versetzt. Das komplette Hotel ist im kolonialen Stil gebaut und eingerichtet und besitzt jede Menge britischen Charme. Kein Wunder also, dass die Gäste fast alle aus Großbritannien kommen und etwas älter sind. Bei der Buchung sollte man aber unbedingt ein Zimmer im neuen Flügel verlangen.
Das Hotel selbst liegt in einer ruhigen Ecke. Ich habe weder Verkehrs- noch Partylärm gehört. Mit dem Tuctuc konnte ich aber für weniger als einen Euro nach Nuwara Eliya fahren, wo es Einkaufsmöglichkeiten, Ausgehlokale und jede Menge Kultur gibt.
Service im Saint Andrews:
Ein sehr vornehmer Service, diskret und freundlich hat meinen Aufenthalt sehr angenehm gemacht. Ein echtes Highlight ist der Butler, der Mittags am Kamin Tee serviert. Allerdings ist der heiße Tee bei den tropischen Temperaturen nur was für echte Teeliebhaber.
Auch das kulinarische Angebot im Saint Andrews hat mich begeistert. Ich hatte jeden Abend die Wahl zwischen drei Menüs, die immer aus vier leckeren Gängen bestanden. Die Kellner waren sehr aufmerksam und die Preise absolut in Ordnung.
Wie schon gesagt ist das Hotel komplett im kolonialen Stil eingerichtet. Alle Möbel geben ein stimmiges Gesamtbild ab und sind in einem guten Zustand. Der Zimmerservice ist sehr diskret und hat mich fast immmer bis zum Mittag ausschlafen lassen.
Ich wollte einen Erholungsurlaub und den habe ich bekommen. Wer Programm, Animation oder Sportangebote sucht, der sollte lieber ein anderes Hotel buchen. Im Saint Andrews hat man vor allem eins: Seine Ruhe.