Anreise:
Hier gibt es nichts zu beanstanden - wir haben uns selbst ein Taxi genommen und wurden angenehm bis vor die Hoteltür kutschiert.
Als eine der ehemals größten Hotelanlagen auf den Seychellen wirkt hier alles ein wenig verstaubt und in die Jahre gekommen. Zwar entdeckt man hier und da noch einen Hauch verblassender Exklusivität (schöne holzvertäfelte Salons), doch das Meiste wird schlichweg nicht mehr genutzt und dementsprechend auch nicht in Stand gehalten. Man fühlt sich regelrecht wie auf einem sinkenden Schiff...schade, denn hier sah es sicher einmal so schön aus, wie die Prospektbilder glauben machen wollen. An den Wänden schimmelt es zum Teil, die Zimmer scheinen chronisch unterbelegt und die wunderschöne Gartenanlage verwildert.
Direkte Strandlage, wobei der Strand selbst recht dreckig wirkte und nicht gerade zum Baden / Liegen einlud. Um in nächstgrößere Städte zu gelangen, sind Bus oder Mietwagen nötig - der hoteleigene Shuttle wurde zu unserer Zeit nicht angeboten.
Service im Berjaya Mahe Beach Resort:
Auch das Servicepersonal passte zum Charakter des Hotels - es muss aber auch zu deprimierend sein, in dieser Anlage nur eine Handvoll Gäste zu bewirten.
Das vorwiegend britische Frühstücksbuffet hat uns nicht vom Hocker gerissen, und zum Abendessen waren wir meist lieber woanders.
Auch hier merkte man%2C dass die Anlage langsam marode wird. Während die Einrichtung auf den ersten Blick noch ganz nett aussieht, bemerkt man auf den zweiten Blick gesprungene Fliesen und Dreckränder, außerdem Rost an Metallteilen (Klimaanlage, Bad).
Die Freizeitmöglichkeiten gehen hier gegen Null - wenn man berechnet, dass der Strand ebenfalls nicht wirklich begehbar war. Lena Mayrfeldt