Anreise:
Der Transfer vom Flughafen in Dubai nach Khorfakkan beträgt ca. 2 Stunden. Wenn man dies nicht am hellichten Tag in einem Auto ohne Klimaanlage machen muß, ist es sehr interessant!
Bereits die Zufahrt zum Htl. läßt schließen, was einem erwartet. Die Lobby ebenso. Wenn man ein Htl. aus Tausend und einer Nacht erwartet hat, ist man hier fehl am Platz! Ein Tip:Wenn Sie ein Zimmer ab dem 3. Stock bekommen, kann es sein, dass Sie wie es mir passiert ist, beim Gang auf die Toilette, den Deckel in der Hand haben. Abgesehen von den veralterten Amaturen, die bereits am Rosten waren, ist die Inneneinrichtung adäquat. Die Minibar wurde nicht immer aufgefüllt. Und das in einem Land, wo man von vorn herein sehr viel trinken muß. Schön fanden wir, dass es einen Wasserkocher gab. -Leider bekommt man keine Teebeutel mehr nachgefüllt, da dies ein Willkommensgruß war. Man hat also einen Wasserkocher, kann jedoch keinen Tee kochen. Also ist ein Gang zum nächsten Supermarkt unumgänglich. Dieser -und auch der einzigste- ist in ca. 2 km Entfernung aufzufinden.
Ach ja, die Reiseleitung ist nicht vor Ort !!! Wenn Sie Sich also beschweren möchten, rufen Sie bitte von der Rezeption aus an. Sonst bleiben Sie auf der Telefonrechnung sitzen!!!
Die Reiseleitung glänzte also durch Abwesenheit und eigentlich wollten wir ja an den Strand und nicht irgendwelchen Leuten hinterhertelefonieren. Also auf zum Strand: Dieser ist nicht besonders sauber. Man hat, dadurch, dass im Sand Schlackereste (vermutlich von den vorbeifahrenden Tankern) sind, fast immer schwarze Füße. Mit etwas Butter bekommt man es allerdings weg :-)
Wer die Ruhe sucht, wird sie hier finden. Wenn nicht gerade ein Haufen von Russen, Polen oder Indern mit Bussen an denselbigen gefrachtet wurden. Sportanimationen sind auch nicht gefragt. Hier muß man Eigeninitiative beweisen. -Soll ja auch schön sein.
Was wir schön fanden?
Die Angestellten, meist Inder, sind sehr höflich und zuvorkommend. Für eine kleine Anerkennung bekommt man auch die Polsterliegen hinterhergetragen. Das Essen ist zwar sehr eintönig. Beim Abendessen lassen sie sich manchmal eine Abwechslung einfallen. Wir waren 11 Tage dort und ganz ehrlich sind wir danach froh gewesen, dass wir nun endlich wieder nach Hause durften ;-(
Im Großen und Ganzen hätten wir für das erbrachte Geld in Ägypten einen super Urlaub gemacht. Viel zu teuer für das Geld! Die Deutschen, die wir befragt haben, waren jedoch mit dem Htl. sehr zu frieden und sagten uns, dass sie bereits das 14. mal dort waren. Auf Nachfrage sagten sie: Tja, nach dem Abendessen gehen wir schlafen!
Na dann, gute Reise!
Zimmer ab dem 3. Stock nicht beziehen, da sie nicht renoviert sind!
Wenn Sie Rentner sind und Ruhe unter Altersgenossen ohne jegliche Ansprache suchen, sind Sie hier richtig.
Service im The Oceanic Khorfakkan:
Die Beschäftigten sind alle sehr nett und man kann mit ihnen in englischer Sprache kommunizieren. Im Umgang mit Beschwerden sind sie lernwillig. Da die Reiseleitung nicht vor Ort ist, braucht man starke Nerven! Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Das Essen ist gut und ordentlich. Wenn Sie wie wir 11 Tage dort sind, schmeckt alles irgendwann gleich. Es viel uns jetzt nicht unbedingt schwer, aber es gibt kein Alkohol. Manchmal hätte dies vielleicht eine Nachspeise verschönert. Die Nebenkosten halten sich dadurch sehr gering!
Fenster kann man nicht öffnen! Die Klimaanlage ist im März bereits zu warm gewesen. Sie kühlte nicht genug. Die Türen sind mit einem Schnapper ausgestattet. D.h. dass Sie immer die umliegenden Türen hören, wenn sie geschlossen werden. Wenn das Wetter umschlägt, dann ist es besser, wenn Sie die Tür zum Bad nachts Verschließen, denn es stinkt nach Kloake!!!
Eigentlich ist dieser halbe Stern noch zu viel!
Tipps:
Sehenswürdigkeiten: versäumen Sie es nicht ein Fernglas mitzunehmen. Vom Htl.zimmer und Strand können Sie die Riesentanker beobachten, wie sie in den angrenzenden Hafen manöfriert werden um ihre Güter zu beladen. Daher auch der Dreck am Strand. Im Htl. finden meist an Donnerstagen Hochzeiten statt. Dann kann es sein, dass Sie 600 Araber sehen, wie sie ihr Essen zu sich nehmen.