Anreise:
Unsere Anreise nach Spanien war etwas holprig. Wir haben den Fehler gemacht, dass wir selber mit dem Auto gefahren sind. Zwar wäre die Strecke Innsbruck - Teneriffa nicht so tragisch, es gibt vieles zu erleben und zu sehen, jedoch haben und unendliche Staus und die Hitze ganz schön zugesetzt und schließlich will man ja endlich ans Ziel kommen und seinen wirklichen Urlaub genießen. Nächstes Jahr wird eindeutig auf eine Italien-Frankreich-Rundfahrt verzichtet.Berücksichtigt man den Stress den man mit selbst fahren hat, kommt man besser mit dem angebotenen Flug- und Mietwagenservice ab.
Wow Das war das einzige Wort, das ich denken konnte als ich vor unserer Urlaubsresidenz stand. Anfänglich hatten wir ja Bedenken, da es sich um drei Appartements handelt, die wie Reihenhäuschen gehalten aneinander stehen. Da aber jedes einen eigenen Eingang hat und uns die Kosten überzeugt haben, haben wir uns doch dafür entschieden.Unsere Bedenken waren ob der schönen Ansicht sofort weggewischt. Der Name der Zone ist El-Ricon was übersetzt Stiller Winkel bedeutet. Uns so war es auch. Mitten in einer Bananenplantage steht die Finca, umgeben von viel Grün, Bananensträuchern, Blumen und Meer - weit weg von irgendwelchen Bettenburgen.
Einziger Nachteil, den ich natürlich auch beschreiben muss, war die entfernte Lage vom Strand. Zu Fuß brauchten wir an die 20 Minuten, was zwar nicht so weit ist, und jedoch nicht sonderlich gut gefallen hat. Dafür hat uns der Lavastrand entschädigt. Außerdem gab es dort noch einige nette Fischrestaurants.Die nächste Stadt, Puerta della Cruz, ist ca. 10 Minuten mit dem Auto zu erreichen
Mit dem Service waren wir soweit sehr zufrieden. Fragen und Bitten von uns wurden immer sofort berücksichtigt. Wir haben uns bewusst für eigenständigkeit und gegen großen Service entschieden. Für die Sauberkeit waren wir zuständig, Handtücher und Bettwäsche wurden uns wöchentlich gewechselt.
Für die Gastronomie im Hotel könne wir ja eigentlich keine Sterne vergeben, da wir Selbstversorger waren. Jedoch möchten wir lobenswert erwähnen, dass es einige kleine Fischrestaurant am Stand gab, in denen man vorzüglich speisen konnte.
Unsere Finca war beinahe besser ausgestattet als unsere eigene Wohnung zu Hause - Komfort pur! Die Küche alleine war ja schon toll ausgestattet. Natürlich gab es einen Kühlschrank, einen Herd mit vier Kochfeldern aus Ceran, Backofen, für uns Österreicher wichtig - eine Kaffeemaschine und außerdem noch einen Wasserkocher. Weiters hatten wir noch eine Waschmaschinen und einen Wäschetrockner. Das Schlafzimmer hatte einen großen Einbauschrank, vom Balkon aus hatten wir einen wunderbaren Blick ans Meer und in alle Richtungen. Einbauschrank.Zur Finca gehörten außerdem noch eine Sonnenterrasse und ein Pool, der natürlich auch Liegestühle und Sonnenschirme hatte.
Wir stehen nicht so auf Action, vielmehr haben wir das ganze als Badeurlaub laufen lassen, der schwarze Strand, das Meer und erholsame Spaziergänge im Sonnenuntergang waren uns Unterhaltung genug. Wer mehr erleben will, wird in Puerto della Cruz fündig, dort gibt es massenhaft Angebote.Kathrin und Wolfram Bader