Anreise:
Vom Flughafen aus muss man nach La Gomera noch mit der Fähre übersetzen und hat dann noch eine Fahrt von einer knappen halben Stunde.
Es handelt sich über eine kleine Appartementanlage mit Häuschen im einheimischen Stil. Man trifft hier fast nur Individualtouristen an, meist Paare und kleine Grüppchen von Freunden. Für Kinder dürfte es zu langweilig sein. Man trifft viele Deutsche an.
Das Htl. liegt am Rand von Hermigua, leider an einer kleinen, aber tagsüber stark befahrenen Straße. Zum Meer geht man nur fünf Minuten, schwimmen kann man dort allerdings nur in einem in die Felsen eingelassenen Meerwasserbecken. Zu den nächsten Geschäften und Restaurants geht man in die Gegenrichtung auch nur fünf Minuten. Für Ausflüge ist man auf einen Mietwagen angewiesen.
Service im Casa Sta. Catalina II:
Die Besitzerin der Anlage spricht gut Deutsch und gibt gerne Tipps. Ansonsten kann man sich selbst versorgen und ist daher auf wenig Service angewiesen.
Als Gast in dieser Anlage ist man Selbstversorger. Das war uns aber auch lieber so.
Unser Appartement war schön groß, auch mit mehreren Personen konnte man es dort gut länger aushalten. Zur Ausstattung gehört ein Fernseher mit vielen deutschen Programmen, Kitchenette und Waschmaschine. Leider dringt viel Straßenlärm rein. Der Reinigungsdienst kommt nur einmal pro Woche, macht dann aber sehr gründlich sauber.
Wie schon gesagt, gibt es ein Meerwasserschwimmbecken in der Nähe des Htl.s. Die Gegend ist gut zum Wandern geeignet, allerdings ist die Anlage kein guter Ausgangspunkt, wir sind immer erst einmal mit dem Auto ein Stück gefahren, bis wir an Stellen kamen, wo es Wanderwege gab. Nach San Sebastian braucht man mit dem Auto ungefähr 20 Minuten. Dort gibt es ein moderates Nachtleben. Wer Party machen will, ist auf La Gomera aber insgesamt falsch.Elisabeth