Anreise:
An- und Abreise über Leipzig war streßfrei und auch beim Check in so einfach wie Busfahren. Auch beim zweiten Urlaub im gleichen Resort war die wirklich nette Reiseleitung leider wieder nur zum Einstieg am Flughafen-Bus anwesend. Neulinge wären da sicher um etwas mehr "Kümmern" dankbar. Der etwa 1 stündige Transfer, bei dem mindestens 6 Hotels ausgeliefert werden, ist aber schon der Beginn zum Urlaub. Schöne Strecke und man sieht auf Anhieb auch gleich ein paar regionale Badeorte. Wenn man Pech hat, benötigt es einige Tage bis zum angepriesenen Info-Austausch mit der Reiseleitung. Bei uns war die dann nur in spanisch und italienisch (zwei Jahre zuvor auch in deutsch). Besser aber ist, man schnappt sich gleich am ersten Tag die Info-Mappe vom Reiseveranstalter. Diese liegen großzügig im Foyer des Clubs aus. Wenn man dann wirklich mal eine Dame der Reiseleitung erwischt, sind diese sehr nett und informell, aber halt leider ein klein wenig selten zu sprechen.
Der Club ist durchwegs freundlich, egal ab Barkeeper, Gastrochef, Reinigungsteam ect. Alle sehr nett und hilfsbereit. Reception, Bars, Pools, alles ist sehr zentral gelegen, egal von welchem Pool aus es man sieht. Zimmer, Zustand und Sauberkeit, Handtuchwechsel, Klimaanlage, wieder alles top. Wir fühlten uns immer wie in unserem eigenen kleinen Urlaubsreich. Wir waren allerdings noch nie übe 4 Sterne. Keine Ahnung was sich verwöhntere Leute so vorstellen.
Einkaufsmöglichkeiten direkt zwischen den Hotel-Kontrakten, durch welche eine Straße führt. Spar-Markt, Bank-Automat, Badesachen, Schmuck, Drogerie, Bar`s, Kinder-Fahrzeuge und viele Leih-Möglichkeiten vom E-Scooter bis hin zum Auto, alles kein Problem.
Service im Blau Mediterraneo Club:
Die Rezeption ist durchwegs deutschsprachig besetzt. Auch wenn man mal fünf Minuten warten muß (wegen ständiger In- und Outchecks), wurden alle Wünsche und Auskünfte sofort und freundlich erfüllt. Da wir ursprünglich unser früheres Zimmer (vor zwei Jahren) wieder haben wollten, bot man uns sogar an, während der Woche zu wechseln. Von Anderen hörten wir, dass man bei rechtzeitiger Buchung sogar das Gleiche Zimmer wieder bekommt. Soviel Glück hatten wir jetzt nicht, nach 2 Tagen im neuen Zimmer waren wir uns allerdings sicher, egal auf welcher Seite des Resorts, man ist immer gut aufgehoben.
2 große Restaurants haben immer genug und reichliche Auswahl zu essen. Wiener Schnitzel oder Gourmet-Medaillions sind allerdings nicht zu erwarten. Der Club ist auch international besucht und klar, jede Nationalität kann man nicht mit kulinarischer Heimat verkosten. Salate, Hauptspeisen, Nachtisch, Süßes und saures, alles da. Für 9 Tage war immer und für jeden Geschmack etwas dabei. Für länger wäre es allerdings irgendwann etwas langweilig. Macht man einen Tagesausflug und sagt an der Rezeption Bescheid, bekommt man im Übrigen nette Picknick-Pakete mit Sandwich, Obst und Trinken. Buffet und Tische werden ständig sauber gehalten. Im Club sind sehr viele Kinder, da läßt es sich anscheinend nicht immer vermeiden, dass auch mal ein Stuhlrahmen etwas klebt. Fliegt mal ein Kinderteller auf den Boden, ist sofort der Service da und reinigt. Das konnte man beinahe täglich beobachten. Am Buffet dauerts schon mal ne Minute, es ist aber alles so gut positioniert, dass es kaum zu Drängeleien kommt. Wir hatten "All in" - alles drin und so war`s auch. Außer spezielle Markenwünsche an der Bar - die kosten extra - man kommt mit den Alternativen aber sehr gut zurecht.
Klimaanlage, TV mit den wichtigsten TV-Kanälen in deutsch und insgesamt ruhige Zimmer sind als gut zu bewerten. Dass man für den Save extra zahlen muß, finde ich schade (8 Tage/EUR 15,--) - Das war aber auch das einzige Extra.
Die Anlage hat drei Pools verteilt, an welchen ich noch nie irgendwo etwas schmutziges oder ekliges gesehen habe. Egal von welchem Pool aus, so sind es von dort bis zum Strand immer nur zwischen 50 und 150 Meter. Im August war es uns nun erstmalig peinlich, dass man zum Frühstück dann tatsächlich auch mal reservieren mußte. Zu dritt war es schon mal schwierig Liegen in ausreichder Zahl mit Schatten zu bekommen. Letztendlich gab`s aber immer eine Lösung. Die Annimateurs-Truppe war, egal ob für Kid`s, Teenies oder Erwachsene immer unterhaltsam und gut drauf. Tägliche Abendshows brachten immer einen symphatisch wohligen Tagesausklang. Auch sportlich wird einem einiges geboten - wer will kann täglich Strand-Volleyball spielen, nach Annimationsplan Darten, Luftgewehr- oder Bogenschießen, Tanzen, Fußball, Wassergymnastik, uvm..
Tipps:
Der Tagesausflug von Neckermann (vor Ort zu buchen) ist zwar teuer, pro Nase so um die EUR 67,-- (Kinder EUR 33,25) leider nur bis 12 Jhr - hat mich etwas geärgert - Sohn ist 15 und mußte voll bezahlen) Das waren dann knapp EUR 200 für den Tag. Eine Combi aus Bus - Schiffs - Straßenbahn und historischer Bahnfahrt. Echt Super. Ein sehr erlebnisreicher Tag und es hat sich trotz des Preises wirklich gelohnt. Den Tourenbeginn mit Einkaufstour Lederfabrik könnte man sich sparen - keine Produktion zu sehen - nur schnell kaufen ist die Devise. In Calla Millor bin ich mit Sohnemann Jet-Ski gefahren. 20 Minuten zusammen EUR 50,--. Wenn`s der Geldbeutel erlaubt sollte man das unbedingt mal machen. Mit dem Bus rüber nach Calla Millor - 3 Pers. EUR 5,40 und dann rausfahren lassen auf die Jet-Skis. Absolutes Highligth-Erlebnis!! Im Club wird viel fürs Tauchen angeboten, ist aber leider nicht sehr gut ausgeschrieben und beworben. Für Interessierte ist es besser sich gleich von Anfang an zu erkundigen. Es werden 4 verschiedene Tauch-Pakete angeboten. Taxifahren ist übrigens sehr günstig, sollte mal eine Busverbindung nicht gleich stehen, Taxi nehmen. Unser gebuchter Shopping-Palma-Ausflug war ein relativer Reinfall, viel zu kurz und dafür dann zu teuer (27,--Nase). Das sollte man auf eigene Faust evtl. mit dem öffentl. Bus wagen - Stadtmitte.