Anreise:
Die Busfahrt vom Flughafen dauerte nur eine halbe Stunde, allerdings wurden wir ein paar Meter vor dem Htl. abgesetzt und mussten einen kleinen Abhang bis zum Eingang bewältigen.
Der etwas betagte Htl.komplex mit zwei Hauptgebäuden ist sachlich schlicht, aber auch relativ ruhig. Für Sparfüchse ein idealer Rückzugsort und Partylöwen kommen in den vielen Kneipen und Bars auf ihre Kosten, die nach kurzer Taxifahrt oder auch zu Fuss zu erreichen sind.
Das Jardin de Playa liegt zwar direkt am Meer, hat aber keinen eigenen Strand. Zum Hauptstrand von Santa Ponsa läuft man 10 Minuten, eine kleine aber feine Badebucht befindet sich in entgegengesetzter Richtung. Der Weg dorthin ist steil und holprig, dauert aber nur fünf Minuten. Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten sind schnell zu erreichen und es gibt eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr.
Service im Jardin de Playa:
Das Personal war größtenteils freundlich. Da wir Englisch und etwas Spanisch sprechen gab es überhaupt keine Verständigungsschwierigkeiten. Manche Angestellte sprachen sogar etwas Deutsch.
Die Speisen waren recht einfach und nicht gerade hochwertig, aber essbar. Wir wurden jedenfalls satt und freuten uns, dass es öfter mal Fisch gab. Ein großes Bier kostete EUR 2,80.-, eine Cola EUR 1,80.- und für den Tischwein zahlten wir nur EUR 5,70.-
Das Zimmer war etwas abgewohnt und die Reinigung hätte gründlicher sein können, aber es war geräumig und hatte einen sonnigen Balkon. Die Matratzen waren übrigens sehr bequem.
Schnorchler haben an der erwähnten Badebucht ihren Spass und wer nicht im Meer schwimmen will, hat im großen Htl.pool ausreichend Gelegenheit. Bei schlechten Wetter kann man das Hallenbad nutzen und bei Sonnenschein findet sich immer eine Liege im Aussenbereich. Wir fanden es wohltuend, dass das Htl. keine Animation und keine Kinderbetreuung bot, da wir viel mit dem Rad unterwegs waren und uns im Htl. von den Touren erholen wollten. Leider funktionierte das Internet nicht immer. Anja