Anreise:
Der Transfer wirkte schlecht organisiert, fuhr zig andere Htl.s vor unserem an und dauerte auf die Art über zwei Stunden.
Das Htl. ist eine Engländerhochburg und bietet über 200 Appartements. Die Anlage wirkt modern, irgendwie amerikanisch. An sich wäre die Ausstattung durchaus familienfreundlich, aber viele Gäste störten sich an unseren Kindern, und andererseits benahmen sich einige auch so, dass wir das für unsere Kinder nicht für zumutbar hielten.
Das Htl. liegt weit weg vom Strand, hoch über Playa de las Americas. Runter ins Zentrum brauchten wir zu Fuß eine halbe Stunde, zum Strand noch einmal fünf Minuten mehr. Der Rückweg dauert noch länger. Theoretisch sollte es einen kostenlosen Shuttlebus geben, praktisch haben wir den nie zu Gesicht bekommen.
Abgesehen von den Zimmermädchen, die nicht einmal verstehen wollten, wenn man Spanisch mit ihnen sprach, war das Personal sehr freundlich und hilfsbereit, ohne allerdings in Bezug auf unsere Beschwerden in Sachen Zimmerreinigung irgendwas zu bewirken. Deutschkenntnisse beim Personal sind Fehlanzeige, was vor allem für die Kinder ein großes Problem war.
Das Büfett bot viel Auswahl, allerdings gab es jeden Tag wieder dasselbe. Zu Stoßzeiten war das Restaurant überfüllt und das Personal überfordert, wenn man sich darauf einstellte und früh kam, war es okay.
Unser Appartement war groß, hübsch ausgestattet und recht ruhig. Kitchenette war vorhanden und enthielt alles, was wir brauchten. Das war das Positive. Die tägliche Reinigung war dagegen sehr bescheiden. Die Kitchenette wurde während unseres Aufenthalts gar nicht geputzt, und da keine Reinigungsutensilien zur Verfügung standen, konnten wir sie nicht einmal selbst putzen. Und dass nicht nur der Safe, sondern auch das Fernsehen (keine Pay-TV-Programme, sondern nur normales Satellitenfernsehen) extra kosten sollte, fanden wir unverschämt.
Der Poolbereich ist schön gestaltet und verfügt über ausreichend Liegen. Leider gab es dort aber immer unangenehme Gäste, die uns den Aufenthalt vermiest haben. Unser Dreijähriger wurde im Miniclub abgelehnt, die Betreuung der Sechsjährigen war gut, auch wenn sie sich nur mit Händen und Füßen verständigen konnte.Michaela