Anreise:
Nach einigem Rumfahren kamen wir schließlich ziemlich erledigt mit zwei kleinen Kindern im Gran Caribe an.
Von einem Hotel kann hier nicht die Rede sein. Optisch nicht zusammenpassend wurden einfach einige Wohnhäuser als Hotelanlage umfunktioniert. Nichts Einheitliches und auch kein Urlaubsfeeling.
Zwar ist es zum Strand ein Katzensprung, aber der ist nicht schön und wird von Obdachlosen belagert. Wir haben uns damit gerettet, dass wir unsere Tage im Nachbarhotel verbrachten. Dort gab es Animationen und abends Veranstaltungen. Einkaufsmöglichkeiten mit Windeln und Apotheke gibt es aber in der Nähe.
Service im Gran Caribe Club Karey:
Ich kann nicht sagen, ob es nur an den Sprachproblemen lag, oder ob die Mitarbeiter einfach kein Lust hatten, auf Beschwerden zu reagieren. Englisch spricht niemand, an der Rezeption ist nur selten jemand anzutreffen und die Bar war an 2 von 13 Tagen geöffnet. Service haben wir vergeblich gesucht.
Der Ausblick vom Restaurant war schön, direkt aufs Meer und mit angenehmem Sonneneinfall. Leider war das Essen dafür eine Zumutung. Pappig, fettig und geschmacklos. Abwechslung oder Auswahl gab es auch keine und so wechselten wir am dritten Tag in Restaurants und an Imbissbuden.
Die Möbel sahen aus wie vom Sperrmüll und waren teilweise kaputt. Bei kleinen Kindern bestand ein erhebliches Verletzungsrisiko und wir waren ständig nur damit beschäftigt, auf sie aufzupassen. Klimaanlage gibt es nicht, Fenster gingen nicht richtig zu und es roch alt und muffig. Es war einfach alles nur schrecklich.
Der Strand war nicht schön und Angebote für Ausflüge oder Sport gab es keine. Wir haben uns notgedrungen selbst unterhalten.