Anreise:
Die An- und Abreise klappte problemlos und dauerte ca. 1 Std., je nach dem, wie viele Hotels angefahren werden. Die Reiseleiterin haben wir nicht in Anspruch genommen, hatte ihre Sprechzeiten auch nur im Nachbarhotel Marhaba.
Das Hotel und die gepflegte Gartenanlage sind sehr groß. Unser Zimmer und das Bad in der fünften Etage, im Block C mit Meerblick, war schön groß, sauber und zweckmäig eingerichtet. Der Balkon war mit einem Tisch und zwei Plastikstühlen ausgestattet und hatte ein ziemlich wackeliges Geländer.
Zum breiten und sehr schönen Strand hat man einige 100 m und Stufen zurückzulegen. Ein schattiges Plätzchen und Liegen mit Auflagen (kostenlos) bekommt man aber nur, wenn man spätestens um 5:00 Uhr morgens aufsteht, und trotz Verbotsschilder sich eine Liege reserviert. Diese sollte man auch nicht mehr aus den Augen lassen, sonst liegt irgendwann das Handtuch im Sand und die Liege ist weg.
Service im Marhaba Tour Khalef:
Einige vom Personal sind recht muffelig. Deutschkenntnisse beim Personal recht dürftig. Wer Russisch oder Englisch kann ist im Vorteil. Das Zimmer und Bad wurde täglich ausreichend gereinigt, und das Bett liebevoll dekoriert.
Wir hatten all inklusive. Frühstück in Buffet-Form und freie Auswahl des Tisches. Es gab immer lange Schlangen dort wo es gebratene Eier gab oder dort wo die Pfannkuchen gebacken wurden. Auch am Kaffeeautomat musste man sich gedulden. Abends haben wir im eiskalten Restaurant einen festen Platz gehabt. Die Klimaanlage wurde auf gefühlte 20 Grad minus gepowert, trotzdem es draußen recht kalt war, man musste immer eine Jacke tragen. Das Abendessen wurde in zwei Etappen serviert. Die Menschenmenge drängelte sich in dreier Reihen am warmen Buffet und alles wuselte durcheinander. Sehr nervig!
Im Block C sollte man unbedingt das Zimmer nehmen, wenn man auf Techno-Bum-Bum-Mucke steht und keinen Schlaf benötigt. Von Juni bis September dröhnt die benachbarte offene Disco von 0:00 bis 4:00 Uhr nächtlich herüber, als wenn ein riesiger Lautsprecher auf dem Balkon steht, und durch die Bässe vibriert der ganze Körper. Ohropax lindern den Phsychoterror etwas! Ein Fernseher ist vorhanden, Fernbedienung bekommt man gegen Kaution von 30TDN. Viele deutsche Programme kann man nicht empfangen (SAT 1, RTL, ProSieben, DW, ZDFneo).
Da man in der Nacht, durch die benachbarte Disco BoraBora, kein Auge zugemacht hat, wollte man dies vormittags am Strand nachholen. Weit gefehlt, von 10:00 bis 12:30 Uhr hämmert jeden Tag die selbe Musik über die aufgebauten Lautsprecher über den Strand, da dort stundenlang Gymnastik und anschließend Wasser-Gymnastik gemacht wurde, mit einem höllen Lärm. Ansonsten gab es die übliche Animation am Pool. Abends fand das Animationsprogramm meistens von 21:00 bis 23:00 Uhr am Pool statt.
Tipps:
Wer in seinem wohlverdienten Urlaub keine Ruhe und Erholung braucht ist hier genau richtig. Wir waren jedenfalls nach den 14 Tagen richtig abgenervt. Und hat jemand Interesse Russisch zu lernen, dann ist er auch hier genau richtig. Es waren mindestens 90% Russen, 5% Engländer und der Rest waren Dänen, Polen und Deutsche. Und wie sich viele Menschen benehmen, vor allen Dingen beim Essen, ist ja wohl bekannt.