Anreise:
An- und Abreise verlief ohne Probleme.
Hotel ist stark renovierungsbedürftig. Es wird nichts mehr renoviert. Selbst im Speisesaal sind Spuren von feuchten Wänden und Schimmelpilzbefall sichtbar. Die Sauberkeit läßt viel zu wünschen übrig.
Die Anlage ist leider nicht mehr so schön wie sie einmal war. Der schöne Palmengarten wurde einfach abgeholzt und durch eine Promenade, die quer durch das Anwesen geht ersetzt. Ferner wurde ein Eigrenzung durch einen Stahlzaun vorgenommen und man kommt sich vor wie im Käfig.
Durch den Bau einer Promenade auch das Gartenrestaurant abgerissen und dafür eine Behelfsbretterbude aufgestellt. Zu Mittag gab es jeden Tag Pressfleisch gefroren aus dem Karton, verbrannte Pizza und Folienkartoffel die in den ersten 10 Minuten aus waren. Die Salate (höchstens 4 zur Auswahl) schwammen in den Sossen und standen mindestens 2 Stunden ungekühlt in der Bude aufgestellt. Man hatte zwar die Möglichkeit ins Restaurant mittags Essen zu gehen, dort gab es aber auch Pressfleisch. Eine Zumutung für den Gast. Zu allem Übel ging in der Strandbude auch noch die Spülmaschine kaputt, es wurde keine neue besorgt, nein die fettigen Teller wurden zusammen mit den Trinkbechern (keine Gläser) mit kaltem Wasser abgewaschen. Wie diese aussahen kann man sich denken.
Die wenigen Putzkräfte sind überfordert. Badewanne wurde nicht sauber gemacht, Spiegel wurden nicht geputzt. Betten wurden nicht gemacht. Laken wurden einfach aufs Bett gelegt. Schlafanzug einfach auf einen Stuhl geworfen. Das Toilettenpapier wurde nicht erneuert. Die Beschwerden wurden in den Wind geschossen. Nichts passierte.
80 % Russen befanden sich im Hotel.
Das Essen wurde auch auf Russen abgestimmt, rohes Grünzeug mit undifinierbaren Sossen und alle Köche trugen Handschuhe und rissen das Fleisch vom Stück ab, anstatt mit einem Messer abzuschneiden und dem Gast auf den Teller zu legen. So wurde es auch mit panierten Sachen gemacht, alles mit den Fingern verteilt. Das Essen war unter aller Würde. Uns ist am 1. Tag schon der Apettit vergangen.
Es gab jeden Tag Hühnchen untereinander gemischt mit Bohnen, Kartoffeln und anderen Gemüsen, Ein Stück Fleisch im Ganzen wie Schnitzel usw. gab es die ganzen 14 Tage nicht
Im Schlafzimmer hatten wir eine feuchte Wand mit Schimmelpilzbefall. Die Klimaanlage war nicht zu benutzen, es strömte ein muffiger Geruch aus.
Bei der Toilettenbenutzung und beim Waschen und Zähneputzen stank das Leitungswasser fürchterlich und war braun gefärbt.
Der Strand am Süral Saray war überfüllt. Man konnte vor lauter Liegen kein Meer mehr sehen. Es waren viel mehr Leute im Hotel als Liegen und Sonnenschirme am Strand. In der Mittagsruhe wurden dann mit heftigem Traktorenlärm und lautstarkem Graben mehr Sonnenschirme eingesetzt. Liegen waren auch zu wenig vorhanden. Einige Gäste legten sich mit dem Handtuch auf den Sand. Einige reservierten schon um 5 Uhr morgens ihre Liegen, damit sie sich nicht auf die Erde legen mussten. Schlägereien um die Liegen kamen auch vor. Rund um den Swimmingpool gab eines keine Sonnenschirme. Für Kinder gab es keine Möglichkeit sich zu beschäftigen.
Tipps:
Reiseveranstalter sollten Ihre Gäste auf diese Mißstände aufmerksam machen bzw. sich selbst vor Ort überzeugen, ansonsten Hotel aus dem Angebot nehmen.