Anreise:
Vom Flughafen dauert es nur eine Viertelstunde bis zum Htl.. Der Nachteil: Man muss dort dann auch mit dem Fluglärm leben.
Bei der Anlage handelt es sich um einen riesigen Komplex mit über 400 Zimmern. Von außen wirkt sie schon etwas älter, innen merkt man jedoch, dass vor nicht allzu langer Zeit renoviert wurde. Man trifft vor allem Familien an, was an der hervorragenden Kinderbetreuung liegen dürfte.
Das Htl. liegt direkt am naturbelassenen Kiesstand. Naturbelassen heißt: man kann dort nicht baden, und da alles überwuchert ist, nicht einmal richtig spazieren gehen. Bis zum Badestrand geht man etwa 10 Minuten. Die Lage am äußersten Rand der Htl.zone bedeutet, dass es in der Nähe keine Geschäfte und keine Restaurants gibt. Immerhin fährt direkt vor dem Htl. ein Bus ins Zentrum von Paphos.
Service im Louis Phaeton Beach:
Die Angestellten waren freundlich und hilfsbereit, viele sprachen Deutsch. Mit der Zimmerreinigung waren wir zufrieden.
Positiv ist über die Verpflegung zu sagen, dass man zu beinahe jeder Tageszeit kalte, meistens auch warme Speisen am Büfett bekommen konnte. Den Kindern gefielen die vielen internationalen Gerichte, wir Erwachsenen vermissten dagegen echte griechische Küche.
Unser Zimmer wirkte ein wenig altmodisch, war aber bequem und sauber. Wir hatten einen Fernseher mit zwei deutschen Programmen, Klimaanlage und Minibar. Einen eigenen Kühlschrank hätte es nur gegen Gebühr gegeben. Fluglärm und ganztägige Animation machen das Htl. relativ laut, nach 22 Uhr wird es aber angenehm ruhig.
Die Kinderbetreuung ist erstklassig, im Miniclub sind schon 3jährige willkommen, und alle Betreuerinnen sprechen gut Deutsch. Gegen Gebühr bekommt man sogar einen Babysitter für die ganz Kleinen. Und auch wenn man selbst mit den Kindern etwas unternehmen möchte, bieten der Poolbereich (innen und außen), Spielplatz, Spielzimmer und zahllose Sportkurse dazu viele Möglichkeiten. Die Animateure wirkten erstaunlich motiviert und waren immer hilfsbereit, zeitweise fanden wir es allerdings nervig, dass die Animation schon um 10 Uhr morgens losging. Doris