Anreise:
Die An- und Abreise nach Teneriffa verlief problemlos mit Condor, auf Teneriffa wurden wir von der Reiseleitung freundlich empfangen und mit allen nötigen Unterlagen versorgt. Wir bekamen einen kleinen, etwas ramponierten Corsa von der Autovermietung Orlando, die freundlich und unkompliziert den Wagen übergaben. Nachteil: Die Autovermietung liegt außerhalb des FLughafens, weshalb das ganze Procedere eine Weile Zeit in Anspruch nahm.
Um vor Ort an den Hausschlüssel zu gelangen, mussten wir uns telefonisch mit einem nur spanisch sprechenden Verwalter in Verbindung setzen, aber auch das klappte schließlich gut.
Im weiteren Verlauf der Reise bestand keine Notwendigkeit, mit der Reiseleitung Kontakt aufzunehmen, alles war gut organisiert.
Die Finca ist eine sehr liebevoll angelegte Anlage, bestehend aus vier Häusern, die in ausreichendem Abstand von einander liegen, dass man von seinen Nachbarn gänzlich ungestört bleibt. In einem Steilhang mit vielen Terrassen hängen die Häuser am Berg und sind dadurch in ihrer Lage zwar exponiert, aber der Blick von dort über die Buch und die Stadt Puerto de la Cruz ist einmalig! Nachteil: Die Sonne scheint zumindest auf das mittlere Haus (Kentia) in der Winterzeit nur morgens. Den Rest des Tages liegt es im Schatten des Berges. Das obere Haus (Washingtona) liegt da besser, da es eine größere Terrasse auf der Sonnenseite hat.
Insgesamt haben wir die Anlage als sehr positiv angesehen, ein gutes Beispiel für schonenden Tourismus, ideal für Leute, die dem Pauschalkram aus Puerto de la Cruz nichts abgewinnen können.
Einziger Wehrmutstropfen: Die stark befahrene Hauptstraße von Puerto nach Icod liegt direkt unterhalb des Geländes, und auch wenn man 150 m hoch darüber thront und die Wellen ordentlich Lärm machen, schallt der Autoverkehr (der wirklich so gut wie nie abreißt) immer das Tal herauf. Die Einfahrt auf das Gelände ist mit einem Tor abgeschlossen, das man immer mühsam per Hand öffnen muss. EIn automatischer Öffner wäre da sicher von Vorteil. Man biegt direkt von der Schnellstraße auf das Gelände ein - wenn man aus der falschen Richtung kommt ein lebensgefährliches Unterfangen, da man nicht links abbiegen darf. Wir sind immer noch 200 m weiter gefahren, bis zur nächsten Einfahrt auf unserer Seite und haben dann einen waghalsigen U-Turn absolviert. Verkehrsmäßig also 0,5 Punkte Abzug
Ohne Auto geht hier gar nichts. Schon allein, weil der Weg zum Haus so enorm steil und lang ist. Der nächste Strand liegt direkt unterhalb, mit dem Wagen keine 5 Minuten. EIn toller Surfer-Strand, viele Sportler sind da, auch die Gleitschirmflieger landen dort. Zum Sonnen ist das nur bedingt gut, schon allein, weil es oft Wolken gibt.
Nächster Laden in Los Realejos, ca. 3 km entfernt.
Für Ausflüge ein guter Ausgangspunkt.
Service im Finca Torre el Socorro:
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Die Einrichtung ist gemütlich und zweckmäßig, in der Küche ist an alles gedacht, zu den positiven Überraschungen gehörte im Bad ein Beutel mit allen wichtigen Toilettenartikeln, Rasierzeug etc. Es gibt Warmwasser aus dem Boiler, richtig heiß und für kalte Tage eine Heizung, von der wir rege Gebrach gemacht haben. Fernsehen gibt es auch auf Deutsch, das Bad ist sauber, manchmal müffelt es ein bisschen aus dem Abfluss, aber das geht schnell vorbei. Es gibt eine Waschmaschine, der Herd hat Induktionsplatten.
Ein freundliches Ehepaar kümmert sich um die Anlage, Bewässerung der Pflanzen, Müll etc. und bringt immer mal wieder frische Saftorangen vorbei. Lecker!