7 Tage im Februar
ab 493.- EUR!
Radisson Sas Resort und Thalasso
Ø91%
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Die Flugzeit von Berlin auf die größte nordafrikanische Insel Djerba beträgt nur knappe zweieinhalb Stunden. Doch der offensichtliche Kontrast zwischen Deutschland und Tunesien läßt eine wesentlich weitere Entfernung vermuten. Empfehlenswert für einen gelungenen Urlaub ist eine der gepflegten Clubanlagen im maurischen Stil. Oft befinden sich diese nur wenige Gehminuten vom weißen Sandstrand der Insel Djerba entfernt. An den Ufern des Mittelmeeres herrscht meistens eine starke Brise. Die Insel Djerba ist mit über eine Million Dattelpalmen bewachsen und besitzt mehr als zweitausend bizarr geformte Zisternen und Brunnen. Die Hauptstadt Houmt-Souk bietet mit ihren Märkten orientalisch-arabisches Flair, wie wir es nur aus den Märchen von 0Nacht kennen. Beim Bummel über die bunten Basare kann man Töpfermärkte, Kupfer, Goldschmuck, Lederwaren und Gewürze bewundern. Aber Vorsicht, nicht alles ist echt, was glänzt! Interessant ist die obligatorische Führung durch eine Teppichfabrik, wo geschäftstüchtige Händlern die Touristen zum Kauf überreden möchten. Die Tanzdarbietungen von anmutigen Folkloregruppen in farbenprächtigen Gewändern begeistern alle Zuschauer. Und bei arabischen Reiterspielen demonstrieren die Bewohner der Insel Djerba ihre überragende Kunstfertigkeit zu Pferde. Als weitere Attraktion gilt das Töpferdorf Guellala, in dessen unmittelbarer Nähe schon seit den Zeiten der Phönizier feiner roter Mergel abgebaut wird. Mit Drehscheibe und Brennofen wird nach alter traditioneller Methode die berühmte unglasierte Gebrauchskeramik der Insel Djerba hergestellt. Amphorenähnliche Tonkrüge werden zum Tintenfischfang genutzt, indem man sie auf den Meeresgrund versenkt. Nach einer gewissen Zeit werden sie mitsamt dem darin untergeschlüpften Meeresgetier wieder hochgezogen und das Wasser fließt durch eine kleine Öffnung am unteren Ende wieder ab. Die Sage erzählt, daß Odysseus mit seinen Gefährten auf der Irrfahrt durch das südliche Mittelmeer eine bezaubernde Insel fand und wegen ihrer süßen Lotosfrüchte nur schwer von ihr loskommen konnte. Ob Djerba wirklich die vm griechischen Dichter Homer in vielen Überlieferungen besungene Insel war, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben.

































































